Teilhabe in einer digitalen Gesellschaft

Das Zentrum Bildung und Digitaler Wandel der PH Zürich führte am 1. Juli eine Sommertagung zum Thema Teilhabe in einer digitalen Gesellschaft durch.

Der digitale Wandel beeinflusst das Bildungswesen auf vielfältige Weise. Er erweitert die Möglichkeiten, wie Menschen an Lernprozessen teilnehmen, indem er zeitliche und geographische Grenzen überwindet und Menschen aus unterschiedlichen Kontexten auf einfache Weise miteinander vernetzt. Viele digitale Anwendungen haben zudem das Potential, Menschen mit Beeinträchtigungen an Lernprozessen teilhaben zu lassen, die ansonsten am Ausschöpfen ihrer Fähigkeiten behindert würden. Der digitale Wandel geht somit mit Hoffnungen auf ein demokratischeres Gesellschaftssystem einher, das mehr Menschen in die digitale Produktion, Verbreitung und Nutzung von Wissen einbindet.

Gleichzeitig zeichnet sich ab, dass der digitale Wandel dazu beiträgt, existierende gesellschaftliche Ungleichheiten zu vergrössern. Einige Menschen profitieren von digitalen Neuerungen, für andere vermindern sie die Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben.

Das Thema “Teilhabe” kann auch perfekt mit unserem Projekt vereint werden:

Making im Unterricht: Pop-up Makerspace

Bernadette Spieler, PH Zürich, Zentrum Bildung und Digitaler Wandel

Manuela Dahinden, Universität Zürich, Zurich-Basel Plant Science Center

Tobias Schifferle, PH Zürich, DIZH-Projekt Making im Unterricht

Juanita Schläpfer, CreativelabZ

Die Maker-Education ist in das Interessenfeld der pädagogisch-didaktischen Forschung und Praxis gerückt. Freies Entdecken, offene Lernräume und problembasierte Aufgaben bilden die Voraussetzung für ein Tüfteln in einem Maker-Space. In diesem Workshop können Interessierte ihrer Kreativität im Pop-up-Makerspace der PH Zürich freien Lauf lassen. Es stehen Lasercutter und Stickmaschine inklusiv Unterstützung und vieles mehr zur Verfügung. Unsere DIZH-Projektpartnerin Uni Zürich/Plant Science Center bietet spannende Experimente zu Bio-Tinkering an.

Hinweis: Beim Workshop «Making im Unterricht» kann man von 15 bis 17 Uhr vorbeikommen, verweilen und ausprobieren, wie es passt.

Eindrücke:

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