DACH Teacher Panel “Maker Education”

Im Jahr 2021 feierte Catrobat das 11-jähriges Bestehen mit einer Online-Konferenz am 24. September 2021. Zusätzlich zu einer tollen Key-Note von Jens Möning (SAP,  Creator of  Snap!, DE) “Angels, Demons & Computational Thinking und Eva Marinus (PH Schwyz, Leiterin Forschungsprofessur Medien und Informatik) “Computational Thinking: Conceptual and Methodological Challenges” gabe es weitere Workshops, Demos und Talks (siehe: https://catrobat.org/cctc21-details-page/).

Ein Highlight war auch das DACH Teacher Panel zum Thema Maker-Education. In dieser Podiumsdiskussion kamen 3 Lehrer:innen aus Österreich, Deutschland und der Schweiz zusammen um ihre Erfahrungen und Best-Practice Beispiele zu Making austauschen! Sie gingen der spannenden Fragen nach, wie Making in den Lehrplänen der einzelnen Länder/Bundesländer/Kantone im DACH-Bereich umgesetzt werden kann. Gibt es Handlungsempfehlungen, wo sehen sie Chancen oder gar Einschränkungen? Bernadette Spieler durfte das Panel moderieren

Hier geht’s zum Panel:

Zu den Personen:

Bettina Waldvogel, PH Schaffenhausen (Schweiz)

Dr. Bettina Waldvogel studierte Informatik an der ETH Zürich und doktorierte in Umweltnaturwissenschaften. Sie absolvierte das höhere Lehramt in Informatik sowie eine Ausbildung zur Primarlehrerin. Sie forscht im Bereich Förderung von Informatikkompetenzen bei Kindern. Sie ist Fachbereichsleiterin Medien und Informatik an der Pädagogischen Hochschule Schaffhausen und arbeitet als Dozentin und in der Forschung.

Aktuelle Projekte

Projekte und Schwerpunkte in der Arbeit und Forschung: Weiterbildungskurse in E-Textilien und Paper Circuits für Lehrpersonen der Primar- und Sekundarschule.
Erfahrungen mit einem «Makerspace-Light» in einer Primarschule. Erforschung der Präkonzepte zur Informatik bei Primarschulkindern. Förderung von Informatik-Kompetenzen im Kindergarten.

Mirek Hancl, LeG Uelzen (Deutschland)

Mirek Hančl unterrichtet Chemie und Informatik am Lessing-Gymnasium in Uelzen. Er ist Autor zahlreicher Fachartikel und freier Unterrichtsmaterialien. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Schulinformatik, Maker Education, AR/VR, Spielebasiertes Lernen und Connected Learning. Hančl hat einige seiner

Unterrichtsprojekte auf www.hancl.de veröffentlicht und ist auf Twitter und YouTube als @infchem unterwegs.

Aktuelle Projekte

Interaktive Lapbooks: hybride Coding&Making-Artefakte im Unterricht

 Ein klassisches Lapbook enthält bewegliche Elemente wie Aufklappkarten und Leporellos, in denen verschiedene Inhalte zu einem Unterrichtsthema zu entdecken sind. Lapbooks werden von den Schüler:innen individuell erstellt, der Schwerpunkt des Unterrichtsgeschehens liegt dabei auf dem Prozess des Machens selbst und nicht allein auf dem fertigen Produkt. Durch die Einbindung von Elementen wie Stromkreisen, Microcontrollern, AR-Bildmarkern und QR-Codes, die zu Scratch-Projekten führen, entsteht so aus dem klassischen Lapbook ein hybrides Coding&Making-Artefakt.

Das Bildungsnetzwerk Technik Österreich hat sich zum Ziel gesetzt die Bildungslandschaft in Österreich mit modernen Technologien und Methoden an die Anforderungen kommender Generationen anzupassen und hier speziell auch auf Mädchen einzugehen. Die Klimakrise, Herausforderungen der Automatisierung und Künstliche Intelligenz sind Themen auf die Schule und informelle Bildungseinrichtungen vorbereiten müssen. Gerade in den Bereichen der Maker Education und des Informatischen Denkens (Computational Thinking) werden in den kommenden Jahren zielgerichtete Progamme für Lehrer*innen und Schulen angeboten.

Nanna Sagbauer, HTL Hollabrunn (Österreich)

Aus Energie- und Elektrotechnik kommend, was sie auch an einer berufsbildenden höheren Schule unterrichtet, erforscht Nanna Sagbauer in ihrer wissenschaftlichen Arbeit Makerspaces und Makereducation mit speziellem Fokus auf sekundäre Bildungseinrichtungen. Der Aufbau und die Leitung des Makerspace an der HTL Hollabrunn in Niederösterreich ermöglichen ihr eine enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis im täglichen Schulalltag. Beim Bildungsnetzwerk Technik Österreich hat sie 2021 den Vorsitz übernommen um ihr Wissen weiterzugeben.

Michael Pollak, “Bildungsetzwerk Technik Österreich” (Österreich)

In seiner wissenschaftlichen Arbeit beschäftigt sich Michael Pollak mit der problematisch kleinen Schnittmenge zwischen aktuellen technologischen Möglichkeiten und den Angeboten an Schülerinnen und Schüler.

Durch die Integration von Praktikerinnen und Praktikern aus der Wirtschaft mit einem Fokus auf das Unternehmer*innentum versucht er diese Lücke nachhaltig zu schliessen indem er Schnittstellen zwischen interessierten Schulen und technikaffinen Menschen gestaltet.

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