Kick-off-Meeting Beirat

 

Am 11. November 2021 von 13 bis 15 Uhr wurde das erste Beiratstreffen ausgerichtet.

Nach einer Begrüssung und Kurz-Vorstellung des Beirates wurden das Projekt und speziell das Forschungsdesign sowie die Teilmodule aus der Informatik und Biologie präsentiert. Nach Aufteilung der Mitglieder in vier BreakOut-Räume wurden in zwei Runden vier Themenbereiche in Diskussion gestellt. Die Ergebnisse wurden im Anschluss von den Moderator:innen zusammengefasst und auf einem MIRO-Board dokumentiert. Auf Basis dieses Austausches soll ein erstes Leitinstrument für Aufgabenstellungen entwickelt werden.

Raum 1 “Grundlagen / Ermöglichkeitsrahmen in einem Makerspace”

  • Fixer Standort oder mobiler Makerspace? Ein mobiler Makerspace hat den Vorteil, dass er zu den Schulen hinkommen kann und man das Material im Fahrzeug belassen kann. Verschiedene Schulen könnten sich zusammenschliessen.
  • Bei der Beschaffung/Finanzierung muss berücksichtig werden, dass viele Schulen über eigene Ausstattungen verfügen, die hinzugezogen werden können. Nicht alles muss neu angeschafft werden. Es gibt auch Material, das gesammelt werden kann: Klo- und Küchenpapierrollen, Eierkartons, Korken, Milchpackungen, Knöpfe, Steine, …
  • Nach parallelen Projekten suchen.
  • Toolwissen, je nach Ansatz, wie man Making begreift.

Raum 2 “Unterstützung / Hilfe (Didaktik/Zugang)”

  • Making soll als Schulentwicklung betrachtet werden, nicht als punktuelle Vision.
  • Rollenverständnis verändert sich: Kinder entwickeln Expertise, Lehrpersonen sind Coaches, die bspw. in einer geführten Einstiegsphase Ideen und Methoden aufzeigen, später dann Hilfestellungen, Anregungen und Motivation geben.
  • Es können externe Fachleute mit Fachwissen in einem speziellen Gebiet beigezogen werden.
  • Unabhängig und frei <-> Zielvorgaben? Setzt Grundverständnis/-wissen voraus, was in welchem Alter möglich ist.
  • Ideenbörsen: Was wurde schon gemacht?
  • Schere und Papier <-> 3D-Drucker? Wie weit soll das Ganze gehen?

Raum 3 “Aufgabenstellungen (Thematik/Leitthema/Inhalt)”

  • Soll es Vorgaben geben oder kann frei experimentiert werden?
  • Welche Vorgaben soll es geben (Thema, Tools, Material, Problemstellung, Ziel, Produkt)?
  • Wer macht die Vorgaben? Können die SuS ein Thema/Problem auch selber generieren?
  • Welche Herangehensweise wird gewählt: Zuerst Thema/Problemstellung definieren und dann auf Recherche gehen oder umgekehrt?
  • Können Aufgabenstellungen für alle gleich sein? Auf die verschiedenen Lerntypen achten (die einen brauchen zuerst eine Anleitung).
  • Fehlerkultur: es ist nicht schlimm zu scheitern, da sich niemand sonst in diesem Gebiet auskennt. Aus Fehlern lernt man.

Raum 4 “Lernen wie in einem Makerspace (Methodik, Dokumentation)”

  • Welche und wie viele Phasen soll es geben? Z.B. Eröffnungsphase – Forschungsphase – Entwicklungsphase – Ergebnisphase – Abschlussphase. Die Wilma-Phasen eignen sich gut dafür.
  • Unbedingt eine Abschlussphase einplanen, damit die SuS die Ergebnisse am Schluss präsentieren und so nochmals reflektieren können. Das geht auch, wenn das Produkt noch nicht fertig ist.
  • Wie soll die Eröffnungsphase gestaltet werden? Sollen die SuS in die Planung miteinbezogen werden?
  • Es ist darauf zu achten, den SuS den Prozess der Kreativität zu erklären. Kein Ergebnisprozess. Der Weg ist das Ziel!
  • Die Beurteilung stellt sich als schwierig heraus.
  • Mit Frustrationen umgehen können, erscheint wichtig, da es verschiedene Lerntypen gibt. SuS motivieren und positiven Prozess der Teamarbeit aufrechterhalten.
  • Es ist wichtig, auf nachhaltige Materialien zu achten und diesen Aspekt auch zu kommunizieren und zu reflektieren.

 

Nächste Treffen/Veranstaltungen des Beirates:

  • 3. Beiratstreffen: Mittwoch, 5. April 2023, 13.30 bis 15 Uhr
  • 4. Beiratstreffen: Dienstag, 12. September 2023, 13.30 bis 15 Uhr
  • 1. Fachtagung:  Samstag, 29.10.2022 (9 bis 16.45 Uhr) -> phzh.ch/tagung-making
  • 2. Fachtagung: Oktober 2023

Die Mitglieder des Beirates stellen sich vor

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